Rafting oder Kajak – welcher Wassersport passt zu dir?

Ah was ist es doch für ein Spass in einem Boot die Flüsse hinab zu preschen. Das Adrenalin steigt und gerade in heißen Sommermonaten, lockt die bevorstehende Abkühlung. Dabei stehen einem allerlei Möglichkeiten zur Verfügung, diese zu bekommen und gerade zwei davon hört man immer wieder heraus. Das Rafting und das Kajak fahren. Doch was sind die Unterschiede und welche der beiden Sportarten passt eher zu dir? Mit den nächsten Zeilen versuchen wir, dir die Entscheidung etwas leichter zu machen.

Rafting Wildwasser Rafting ist seit Jahren ein sehr beliebter Wassersport, der auf theoretisch allen Flüssen ausgeführt werden kann, auf denen ein Schlauchboot Platz findet. Doch in der Regel werden nur Wildwassergebieten mit erhöhtem Schwierigkeitsgrad befahren. Grund dafür ist nun einmal die Tatsache, dass es auf ruhigen Gewässer einfach keinen Spass macht und eher einer Bootstour über die Spree gleicht als einem Raftingtrip. Daher sind in Deutschland besonders das Allgäu und die Chiemgauer Alpen dafür geeignet, eine rasante Abfahrt bereitzustellen. Die beste Zeit des Jahres für ein Wildwasserabenteuer ist von April-Mai, da dort die Zeit des Schneeschmelzes stattfindet. Im Grunde eignet sich Rafting für jeden, der schwimmen kann, keine Angst vor Wasser oder einer etwas wilderen Fahrt hat. Dabei kann man das Rafting nicht alleine betreiben, sondern sitzt immer mit mehreren in einem Boot. Die Schlauchboote sind einfach zu groß und schwer, als dass man sich darin alleine versuchen sollte. Zudem hat man, wie bei einem Kanu, nur ein Paddel in der Hand. Man ist also darauf angewiesen, dass der Sitznachbar ebenso paddelt wie man selbst. Ansonsten geht es nur im Kreis „voran“. Das Schöne ist, dass man keinerlei Erfahrung braucht. Erfahrene Guides sitzen immer mit im Boot und stellen sicher, dass keine Gefahr droht. Sollte es doch einmal unter Wasser gehen helfen sie dabei, dass auch ja alle wieder an die Oberfläche kommen. Zudem ist das Rafting ohne jegliche Ausrüstung zu betreiben. Von Boot, Paddel und Schwimmweste einmal abgesehen, braucht man nichts weiter als Badesachen, festes Schuhwerk, ein Handtuch und trockene Kleidung, die man nach der Fahrt anziehen kann.

Kajak Kajaken kann man, ebenso wie das Rafting, im Prinzip auf jedem Gewässer betreiben. Gerade flache Verhältnisse eignen sich bestens dazu, sein Kajak erst einmal kennen zu lernen. Anders als beim Rafting sitzt man alleine im Boot oder mit maximal einer weiteren Person. Zudem hat mein ein Paddel mit zwei Schaufeln in der Hand, mit diesem man abwechselnd links und rechts ins Wasser eintaucht. Man sollte erst gar nicht versuchen gleich zu Beginn in tobendes Wasser aufzubrechen, da dies ziemlich schlimme Folgen bereithalten kann. Im Kajak selbst sitzt man wie eingebettet, damit kein Wasser hineinlaufen kann und man im wahrsten Sinne des Wortes Baden geht. Problematisch wird es nur, sollte man kentert und mit dem Kopf unter Wasser stecken. Weiß man in dieser Situation nicht richtig zu reagieren, bleibt man dort und könnte, im schlimmsten Fall, ertrinken. Aus diesem Grund ist für alle Kajaker die so genannte Eskimorolle Pflicht. Diese wird so lange in ruhigem Wasser und unter Aufsicht trainiert, bis du sie im Schlaf beherrschst. Erst danach kann es ins aufgewühlte Nasse gehen.

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