Sportaktivitäten für einen aktiven Urlaub

Endlich Urlaub! Deine Sachen sind gepackt und du hast das Büro und deinen Alltag hinter dir gelassen? Dann musst du dir ja nur noch ein paar Gedanken darüber machen, ob und wenn ja welchen Aktivsport du in deiner wohl verdienten Urlaubszeit treiben willst. Hier sind mal ein paar Vorschläge zusammengefasst.

Mountainbike Tour: Mountainbike fahren ist Aufregung pur! Du findest mit Sicherheit ein paar coole Strecken, umgeben von unheimlich schöner Natur. So bleibst du nicht nur aktiv und fit sondern siehst nebenbei auch noch ein paar Sachen, die unsere Natur zu bieten hat. Den absoluten Kick gibt dir das Downhill fahren. Dabei geht es um eine besonders rasante Art des Mountainbikes und es werden die steilsten Pisten für die Fahrt ins Tal gewählt.

Wandern: Viel Zeit an der frischen Luft ist wohl mit das beste für deine Gesundheit die du machen kannst. Es gibt so viele tolle Wanderwege in den verschiedensten Ländern und Kulturen dieser Welt. Wandern bietet dir all diese Möglichkeiten in Verbindung mit einer tollen Landschaft. Und das beste daran? Du brauchst fast kein Equipment. Gute Schuhe reichen schon und es kann los gehen.

Klettern: Sieh dir die Welt doch einfach mal aus einer etwas anderen Perspektive an! Beim Klettern ist es wichtig auf das zu hören, was dein Körper dir sagt und zu wissen, was du dir selbst zutrauen kannst. Für viele Menschen ist gerade Klettern eine neue Herausforderung, die sie aufgrund der Höhe einige Überwindung kosten kann. Umso stolzer kann man auf sich sein, wenn man es geschafft hat und auf dem Gipfel steht.

Rudern: Rudern ist eine Sportart, die du entweder alleine oder aber auch in einer Gruppe betreiben kannst. Je nachdem, was dir eben besser gefällt. Nicht jeder hat einen Fluss mal eben um die Ecke, doch wer einmal mit dem Rudern angefangen hat, kann meistens gar nicht genug davon kriegen und nimmt auch einen etwas längeren Anfahrtsweg in Kauf. Also pack deine Sachen und ab aufs Wasser.

Rennrad fahren: Schnapp dir dein Rennrad und ein paar Freunde und los geht‘s. Was gibt es schöneres als bei gutem Wetter sportlich aktiv zu sein? Am besten suchst du dir vorher eine schöne Route raus und baust vielleicht eine kleine Pause für ein Picknick mit ein.

Surfen: Wenn du das Wasser liebst, dann ist Surfen genau der richtige Sport für dich. Er wird dir helfen mal auf ganz andere Gedanken zu kommen, da du dich unheimlich auf dich, deinen Körper und die Wellen konzentrieren musst. Eine gute Gelegenheit um einfach mal abzuschalten und den Kopf frei zu bekommen.

Schwimmen: Schwimmen ist besonders gut für unsere Gelenke, da diese im Wasser nicht so stark beansprucht werden, wie bei vielen anderen Sportarten. Gerade für Menschen mit Knieproblemen oder ähnlichem ist Schwimmen eine super Sportart um in Form zu bleiben. Noch dazu kann man es fast an jedem Urlaubsort betreiben. Egal ob im Meer, Fluss oder See. Schwimmen geht immer und ist darüber hinaus, vielerorts auch noch kostenlos. Also pack die Badehose ein und ab ins kalte Nass.

Ab nach Österreich! Die besten Gebiete für Wassersport im Land

Österreich ist immer eine gute Wahl, lockt das Land doch mit einer unglaublichen Wasserqualität, glasklaren Seen und aufregenden Flüssen. In diesen Oasen aus Wasser lässt sich so ziemlich alles an Wassersport betreiben, was man sich nur so vorstellen kann. Vom Tauchen über das Schwimmen bis hin zum Wildwassersport. Alles ist möglich.

Baden im Fluss Wasserqualität die man quasi Schmecken kann. Österreichs Landschaft ist durchzogen von einer Vielzahl an Bächen und Flüssen, die zu den saubersten Europas gehören. Eine perfekte Voraussetzung also um ins kühle Nass einzutauchen. Besonders gut geht dies im Salzburger Land, an der Donau, in der Steiermark oder aber in Tirol. Badehose nicht vergessen!

Segeln und Windsurfen Ja, auch abseits des Meeres lassen sich Wassersportarten die Wind benötigen betreiben. Gerade Österreichs Seen bieten für Könner und Anfänger gleicher Maßen beste Voraussetzungen. Ganz einfach kann man sich so die Gezeiten zu Nutze machen und durch das blaue Wasser gleiten. Dabei liegt es bei einem jeden selbst ob das eigene Boot mitgebracht wird, oder eines gechartert wird. Auch gibt es zahlreiche Segelschulen die Anfängern das Segeln erst einmal näher bringen. Zu den schönsten Spots gehören jene in und um Wien, Niederösterreich und der Steiermark.

Rafting, Wildwasserpaddeln, Canyoning Mit viel Adrenalin geht es bei diesen Sportarten zu. Dank der Alpen bietet Österreich auch hier beste Bedingungen und gerade zur Zeit der Schneeschmelze, ziehen die Gebieten ihre Jünger quasi magisch an. Nichts kann schnell, steil oder wild genug sein und so werden auch gerne einmal kleinere oder größere Wasserfälle mit in die Fahrt eingebracht. Gerade Kärten, Oberösterreich und das Salzburger Land sollte man sich merken.

Fischen und Angeln Der Wasserqualität sei Dank, gibt es auch für Angler Gebiete mit ungeahnter Vielfalt. Ob reißende Bergbäche oder ruhige Seen, Österreich bietet für jeden das passende Terrain. Nicht umsonst ist das Land bei Anglern auf der ganzen Welt als Geheimtipp bekannt und hat schon den ein oder anderen Rekordfang zu Tage gebracht. Egal ob Fliegenfischen an der Großen Mühl oder kapitale Trophäenfische aus der Gail, ein jeder wird fündig werden. Petri Heil!

Tauchen Die perfekte Mischung aus Entspannung und Abenteuer. Glasklare Gewässer sind der Traum eines jeden Tauchers und in Österreich wird man an mehr als nur einer Stelle fündig. Als eins der Gewässerreichsten Länder Europas hat man sozusagen die Qual der Wahl. Dabei spielt es keine Rolle ob man das Tauchen mit Flasche oder das so genannte „Free Diving“vorzieht, Gelegenheiten bieten sich für beide in Hülle und Fülle. Gerade die Tauchspots in Tirol und Niederösterreichs gelten mitunter als die abwechslungsreichsten überhaupt.

Kitesurfen Der noch recht junge Sport erfreut sich immer größerer Beliebtheit und braucht nur ein Board, einen Kite und Wind. Sollte man die ersten beiden Dinge noch im Gepäck haben, stellt Österreich letztere. Über unfassbare schöne Seen geht es im Zick Zack Kurs immer dem Wind nach und unter einem erstreckt sich nur kristallklares Wasser. Gerade den Neusiedler See sollten sich jene merken, die dem Kiten verfallen sind.

Also auf nach Österreich und hinein ins blaue Nass!

Rafting oder Kajak – welcher Wassersport passt zu dir?

Ah was ist es doch für ein Spass in einem Boot die Flüsse hinab zu preschen. Das Adrenalin steigt und gerade in heißen Sommermonaten, lockt die bevorstehende Abkühlung. Dabei stehen einem allerlei Möglichkeiten zur Verfügung, diese zu bekommen und gerade zwei davon hört man immer wieder heraus. Das Rafting und das Kajak fahren. Doch was sind die Unterschiede und welche der beiden Sportarten passt eher zu dir? Mit den nächsten Zeilen versuchen wir, dir die Entscheidung etwas leichter zu machen.

Rafting Wildwasser Rafting ist seit Jahren ein sehr beliebter Wassersport, der auf theoretisch allen Flüssen ausgeführt werden kann, auf denen ein Schlauchboot Platz findet. Doch in der Regel werden nur Wildwassergebieten mit erhöhtem Schwierigkeitsgrad befahren. Grund dafür ist nun einmal die Tatsache, dass es auf ruhigen Gewässer einfach keinen Spass macht und eher einer Bootstour über die Spree gleicht als einem Raftingtrip. Daher sind in Deutschland besonders das Allgäu und die Chiemgauer Alpen dafür geeignet, eine rasante Abfahrt bereitzustellen. Die beste Zeit des Jahres für ein Wildwasserabenteuer ist von April-Mai, da dort die Zeit des Schneeschmelzes stattfindet. Im Grunde eignet sich Rafting für jeden, der schwimmen kann, keine Angst vor Wasser oder einer etwas wilderen Fahrt hat. Dabei kann man das Rafting nicht alleine betreiben, sondern sitzt immer mit mehreren in einem Boot. Die Schlauchboote sind einfach zu groß und schwer, als dass man sich darin alleine versuchen sollte. Zudem hat man, wie bei einem Kanu, nur ein Paddel in der Hand. Man ist also darauf angewiesen, dass der Sitznachbar ebenso paddelt wie man selbst. Ansonsten geht es nur im Kreis „voran“. Das Schöne ist, dass man keinerlei Erfahrung braucht. Erfahrene Guides sitzen immer mit im Boot und stellen sicher, dass keine Gefahr droht. Sollte es doch einmal unter Wasser gehen helfen sie dabei, dass auch ja alle wieder an die Oberfläche kommen. Zudem ist das Rafting ohne jegliche Ausrüstung zu betreiben. Von Boot, Paddel und Schwimmweste einmal abgesehen, braucht man nichts weiter als Badesachen, festes Schuhwerk, ein Handtuch und trockene Kleidung, die man nach der Fahrt anziehen kann.

Kajak Kajaken kann man, ebenso wie das Rafting, im Prinzip auf jedem Gewässer betreiben. Gerade flache Verhältnisse eignen sich bestens dazu, sein Kajak erst einmal kennen zu lernen. Anders als beim Rafting sitzt man alleine im Boot oder mit maximal einer weiteren Person. Zudem hat mein ein Paddel mit zwei Schaufeln in der Hand, mit diesem man abwechselnd links und rechts ins Wasser eintaucht. Man sollte erst gar nicht versuchen gleich zu Beginn in tobendes Wasser aufzubrechen, da dies ziemlich schlimme Folgen bereithalten kann. Im Kajak selbst sitzt man wie eingebettet, damit kein Wasser hineinlaufen kann und man im wahrsten Sinne des Wortes Baden geht. Problematisch wird es nur, sollte man kentert und mit dem Kopf unter Wasser stecken. Weiß man in dieser Situation nicht richtig zu reagieren, bleibt man dort und könnte, im schlimmsten Fall, ertrinken. Aus diesem Grund ist für alle Kajaker die so genannte Eskimorolle Pflicht. Diese wird so lange in ruhigem Wasser und unter Aufsicht trainiert, bis du sie im Schlaf beherrschst. Erst danach kann es ins aufgewühlte Nasse gehen.